SchülerInnen erfuhren in einem Onlinechat woraus Spielzeug besteht

SchülerInnen aus neun europäischen Schulen nahmen am 25. April 2008 am Xperimania Onlinechat zum Thema "Petrochemie und Spielzeug" teil. Dr. Ralf Eisert, Leiter von Product Safety and Regulatory Affairs bei BASF, beantwortete in diesem letzten Xperimania Chat vor den Ferien Schülerfragen über die Bestandteile von Spielzeug.

Dr. Eisert erklärte den SchülerInnen aus Slowenien, Ungarn, Spanien, Finnland, Bulgarien, Dänemark, Polen und Deutschland die unterschiedlichen Materialien, die in der Spielzeugindustrie verwendet werden. Die SchülerInnen lernten, dass unterschiedliche petrochemie-basierte Materialien, wie Styropor, Polyethylen und PVC, benötigt werden, um Spielsachen gewisse Eigenschaften, wie Härte, Flexibilität und Farben zu verleihen.

Die SchülerInnen der spanischen IES La Canal Petrer Schule wollten alles über die Wahl der Materialien für Spielzeug wissen. Der Chatexperte wies auf die enge Beziehung zwischen Chemie und der Spielwarenindustrie hin:

“Die Chemieindustrie arbeitet vom ersten Schritt des Herstellungsprozesses von Spielzeug mit Spielwarenherstellen zusammen. Wir beraten uns vom ersten Design bis hin zum finalen Produkt, wenn es darum geht, das richtige Material auszuwählen."

Viele SchülerInnen wollten mehr über die Sicherheit von Spielzeug wissen. Dr. Eisert versicherte, dass Spielzeug keine gefährlichen Substanzen enthält. Bevor Spielwaren auf den EU-Markt kommen, müssen alle verwendeten Materialien getestet werden. Die Sicherheitsbestimmungen sind streng und umfassen zum Beispiel die physische und chemische Sicherheit des Spielzeugs, die Entflammbarkeit und die Widerstandsfähigkeit.

Dr. Eisert wies auch auf andere Arten der Sicherheitsstandards für Spielzeug hin:

“Es gibt weitere Sicherheitsbestimmungen, die sich auf das Alter der Kinder beziehen. Verschiedenes Spielzeug darf von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren nicht benutzt werden, da die Gefahr des Verschluckens kleiner Teile zu groß wäre."

SchülerInnen des dänischen Marselisbog Gymnasium wollten wissen, ob Kunststoff ein Problem darstellt. Dr. Eisert versicherte, dass dem nicht so ist:

“Kunststoff stellt kein Risiko dar, doch man sollte es richtig einsetzten. Das Material selbst ist sicher."

Der Chatexperte erinnerte die SchülerInnen daran, dass es auch andere Materialien als Kunststoffe, wie zum Beispiel Holz oder Metall, gibt, die für Spielzeug verwendet werden können. Kunststoff ist aber auf Grund seiner Vielseitigkeit ein perfektes Material, um Spielzeug herzustellen und wird auch in Zukunft eine wesentliche Rolle in der Spielzeugherstellung spielen. Es werden permanent neue Materialien erzeugt, die die Produktion von neuem, leichterem oder resistenterem Spielzeug ermöglichen.

Hier können Sie das Chatprotokoll herunterladen (pdf).

IES La Canal Petrer Schule, Spanien.
Lehrperson: Emilio Moncho.
"Nancho Popvich" Schule, Bulgarien.
Lehrperson: Silvina Simeonova.
Gimnazija Poljane High School, Slowenien.
Lehrperson: Breda Policar.
Gimnazija Poljane High School, Slowenien.
Lehrperson: Breda Policar.
Marselisborg Gymnasium, Dänemark.
Lehrperson: Henning Fisker Langkjer.
Marselisborg Gymnasium, Dänemark.
Lehrperson: Henning Fisker Langkjer.