Wie die Chemie die Herausforderungen des Klimawandels bewältigt
8 Schulen aus 3 Ländern nahmen am ersten Xperimania II Chat auf Spanisch teil. Der Chatexperte Enrique Espi, leitender Toxikologe bei Repsol YPF Madrid, erklärte den SchülerInnen, wie man CO2 reduzieren kann und wie die Petrochemie zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beiträgt.
SchülerInnen aus Spanien, Slowenien und Schweden nahmen am ersten Xperimania Chat auf Spanisch im Schuljahr 2008-2009 teil. Die Bekämpfung des Klimawandels betrifft jeden - PolitikerInnen, BürgerInnen, Erwachsene und Jugendliche.
Wie kann man weniger Energie verbrauchen?
Die spanischen SchülerInnen des IES La Nucia (Sekundarschule) wollten wissen, wie man den Energieverbrauch und die CO2 Produktion zu Hause verringern kann. Der Chatexperte sagte, dass gute thermische Isolierung, die Verwendung von Energiesparlampen und der Einsatz energiesparender Küchengeräte ein guter Anfang ist. Enrique erklärte den slowenischen SchülerInnen des Gimnazija Poljane, dass Energiesparlampen bis zu 70% weniger Strom verbrauchen, eine längere Lebensdauer haben und rezykliert werden können.
Wie geht die petrochemische Industrie mit dem Problem des CO2 Ausstoßes um? - wollten die SchülerInnen der IES La Canal wissen. Enrique Espi beschrieb mehrere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Reduzierung der CO2 Produktion und die Wiederverwertung von CO2 in anderen Anwendungen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verbesserung der Energieeffizienz. Dies ist nichts Neues für die Petrochemieindustrie. Zwischen 1990 und 2004 (und auch heute noch) wurde der Energieverbrauch in der EU um 40% gesenkt. Dies ist zurückzuführen auf Forschungen der Industrie, energieeffizientere Produktionsstätten und Entwicklung neuer Produkte.
Neue Energiemöglichkeiten
Die SchülerInnen des IES Joan Fuster aus Sueca, Spanien, kommen aus einer hochentwickelten, landwirtschaftlichen Gegend. Sie wollten wissen, ob es möglich ist, Energie aus Reisstroh oder aus Orangenschalen zu erzeugen. Enrique Espi erklärte, dass jede Biomasse (alle Materialien, die von lebenden Organismen, wie Bäumen, Getreide, Blättern, Wurzeln, landwirtschaftlichen Abfällen, etc., gewonnen werden) in Energie verwandelt werden können. Die Umwandlung von Biomasse in Energie funktioniert am einfachsten in Kraftwerken. Schwieriger dagegen ist die Umwandlung von Biomasse in Biotreibstoff.
Ist eine neue Eiszeit möglich?
Verschiedenste SchülerInnen stellten Fragen zu Themen des Klimawandels. Warum ändert sich das Klima? Was versteht man unter dem ökologischen Fußabdruck? SchülerInnen aus der IES La Malladeta in La Vila Joiosa, Spanien, wollen wissen, ob eine neue Eiszeit möglich ist? Enrique Espi erklärte, dass es zwar sehr unwahrscheinlich sei, dass eine neue Eiszeit kommt, dass es aber durchaus Region gibt, in denen es kälter wird.
Im Moment beträgt die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche 15ºC. Treibhausgase lassen die Temperatur ansteigen, doch ohne Treibhausgase und deren natürlichen Effekt würde kein Leben auf der Erde möglich sein. Die Temperatur würde minus 18ºC betragen.
In letzter Zeit hat die Gaskonzentration wegen verbrannter fossiler Brennstoffe, Landnutzung und Landwirtschaft zugenommen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts ist die Temperatur dadurch um 0.6°C angestiegen. Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.greenfacts.org/studies/climate_change/index.htm.
Hier können Sie das Chatprotokoll herunterladen. (pdf, auf Spanisch)
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IES La Canal Petrer Schule, Spanien Lehrkraft: Magdalena Fernández |
IES La Canal Petrer Schule, Spanien Lehrkraft: Magdalena Fernández |
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Gimnazija Poljane High School, Slowenien Lehrkraft: Breda Policar |
Gimnazija Poljane High School, Slowenien Lehrkraft: Breda Policar |
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IES La Malladeta, Spanien Lehrkräfte: Emilio Moncho und Jaume Vaello |
Gimnazija Poljane High School, Slowenien Lehrkraft: Breda Policar |








